Berichte der Gruppe


Das war eine Woche wie sie im Bilderbuch stand. In Coronazeiten waren die Hütten nur halb belegt. Dementsprechend war die Dichte der anstehenden Aspiranten auf den Klettersteigen gering und verlief sich in den Weiten der Brentaspitzen, um dann auf den Hütten wieder zusammenzukommen.


Wir trafen uns am Samstag, den 08.08.2020 im Hotel Moulin. Die Wiedersehensfreude war riesig und wir hatten viel zu erzählen.


Rückblick auf Touren im Wallis

1967 war ich das erste Mal im Wallis, um meine ersten 4000-er zu besteigen. Im Laufe der Jahre zog es mich immer wieder dort in die Berge, kein Wunder, kann man doch vom Saaser Tal aus allein zehn 4000-er besteigen, davon einige sogar weniger schwer, wenn man geeignete Bergerfahrung und Kondition voraussetzt.


Crni Vrh, wo ist das und was? Schon alleine wegen des unaussprechlichen Namens wollten wir gerne mal diesen Berg in Kroatien besteigen. Noch besser wäre der Vaganski Vrh, mit seinen 1757 m der höchste im Velebit, dem Gebirge des Paklenica-Nationalparks. Doch es kam ganz anders als geplant.


Das Wallis hat es der BG angetan — kein Wunder bei mehr als 40 Viertausendern! Es hatten sich 10 Bergsteiger eingefunden, die ihre Eindrücke nachfolgend schildern:


Die Pfunderer Berge sind der südliche Abschnitt der Zillertaler Alpen. Sie werden vom Pfitscher Tal im Norden und dem Pustertal im Süden eingegrenzt. Auf der Grenze, im wörtlichen Sinne, zum Zillertal stehen der Hochfeiler, Hoher Weißzint, Großer Möseler, Hochferner und Turnerkamp, alle 3500 bis 3300 m hoch.


Es ging schon gut los auf dem Campingplatz Edelweiss in Volderau im Stubaital. Wild, mit Karacho und romantisch schoss das Wasser der Ruetz in ihrem Bachbett hinab. Wir, das waren Petra, Sabrina, Ute, Gudrun, Jörg und Egbert, hatten wegen der Nähe zum Fluss und der ungewohnten Umgebung nur mäßig geschlafen.


Einige Unverdrossene der BG zog es vom 19. bis zum 31. August das sechste Mal in Folge ins Wallis, um dort zu klettern, zu wandern und Hochtouren zu absolvieren. Teils auf eingetretenen Pfaden und teils auf neuen Wegen.


Am 03. September 2017 um 8:35 Uhr trafen wir uns vor der katholischen Kirche in St. Ulrich in Gröden. Mit 7°C ein kalter Septembersonntag, denn es hatte in der Nacht bis auf 1800 m herunter geschneit und der Schnee war liegen geblieben.


Am 2.7.2017 machten wir, eine kleine Wandergruppe, bestehend aus Anita, Sa- brina, Gerhard, Willi und Egbert, uns zu Fuß vom Arlbergparkplatz auf 1800 m auf zur Kaltenberghütte. Im Nebel und bei strömendem Regen ging es los.